Menschheitsgeschichte jenseits von Darwinismus und Kreationismusus

Armin Risi im Interview mit Niki Vogt beim MysterienZyklus der Firma FOSTAC. Wir freuen uns sehr, einen so bekannten Referenten wie Armin Risi bei uns im MysterienZyklus begrüßen zu dürfen. Dieser Tag war wieder einmal ein ganz besonderer in dem kleinen Ort Bichwil. Und wieder hat Fostac, unser Sponsor für diese Vortragsreihe, einen schönen Rahmen geschaffen, sehr leckere und gute Verpflegung und eine Umgebung bereitgestellt, in der die Zuhörer ganz zwanglos mit unseren Referenten diskutieren und reden konnten. Für viele war das ganz besonders interessant, endlich einmal dem Experten, von dem sie oft viel gelesen und gehört hatten, ganz persönlich und ohne Zeitdruck ihre Fragen zu stellen und in einigen Punkten nachzuhaken.

Evolution oder Involution: Eine der grundlegendsten und wichtigsten Fragen der Wissenschaft – und des menschlichen Forschens überhaupt – lautet: Wie entstand das Leben auf der Erde? Insbesondere: Was ist die Herkunft des Menschen?

Das heute vorherrschende Erklärungsmodell gründet sich auf das, was Charles Darwin in seinen Büchern über die Entstehung der Arten und die Abstammung des Menschen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Hypothese dargelegt hat. Diese Hypothese postuliert, daß die höheren Lebensformen aus den niederen hervorgegangen seien und daß die ersten einzelligen Organismen – durch eine „Biogenese“ – zufällig aus organischer Materie entstanden seien. Der Darwinismus entspringt einem materialistischen Weltbild, denn seine Grundannahmen lauten: „Leben entstand aus Materie“, und „Alles Existierende“ – auch Leben und Bewußtsein – ist eine Funktion materieller Energie und läßt sich mit den Gesetzen der Materie erklären.“

Historisch betrachtet, war der Darwinismus eine Reaktion auf die bibelfundamentalistische Lehrmeinung der Kirchen, die über Jahrhunderte hinweg mit Bevormundung und totalitärer Gewalt durchgesetzt worden war. Im 19. Jahrhundert waren die Aufklärung und die geistige Emanzipation so weit fortgeschritten, daß es möglich war, nichtkirchliche Meinungen zumindest ohne Lebensgefahr zu veröffentlichen. Aber wie so oft, schlug das Pendel auch hier vom einen Extrem zum anderen aus: vom fundamentalistischen Kreationismus zum materialistischen Darwinismus. Alles, was nicht wissenschaftlich (= rational) erfaßbar war, galt plötzlich als irrational und somit als irreal. Dies bezog – und bezieht – sich insbesondere auf jegliche Form von Kreationismus („Schöpfungsglauben“).

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