Selbst-Befreiung durch freie Gemeinden – Wolfgang Eggert im NuoViso Talk

Politische Mitbestimmung
Gerechtere Löhne
Bessere, gewaltfreie Schulen
Mehr Gemeinschaft
Weniger Stress
Weniger Überwachung
Gelebtere Identität, echtere Werte
Mit einem Wort: mehr Glück

Jeder will´s, keiner kriegt´s – und alle warten auf diesen einzigen Politiker, der sich nach seiner Wahl noch an die Versprechungen erinnert, mit denen er Tage zuvor noch auf Stimmenfang gegangen war. Die sich aber immer wieder aufs neue als „Versprecher“ entpuppen, nachdem die Volks-Vertreter von den Lobby-Agenten ins einträgliche „Gebet“ genommen wurden. Was bei den Mauscheleien herauskommt ist bekannt und firmiert seit 1990 unter den Begriffen Liberalisierung und Globalisierung. Ein „alternativlos“ genanntes Patentrezept, das auf freie Fahrt für die crashbedrohte Finanz“industrie“ setzt. Turbo raus, damit es „allen besser“ geht, lautet der Slogan. Wieder einmal malen sich am Horizont Helmut Kohls „blühende Landschaften“ ab, nur diesmal in geradezu epischer Breite, in weltweitem Ausmass.

Damit der deutsche Michel auf dem Weg in das zugewiesene Paradies nicht ausser Puste gerät haben ihm die Elitenvertreter das Marschgepäck ein wenig erleichtert. Weg mit dem antiquierten Nationenbegriff, arrivederci Staatsvolk, fort mit der Pleitewährung D-Mark, wer braucht noch eine Bundesbank?! Alles hinderliche Hürden für die „Mobilität“, das Zauberwort der Globalisierer. Und so fliesst deutsches Steuergeld ohne lästiges Regulieren zur Bankenrettung nach Südeuropa, während sich Multis von dort unbürokratisch die begehrte Billig-Facharbeiterschaft in Millionenstärke ins Land holen können. Eine Chance für jeden: Der deutsche Beschäftigte lernt seine Arbeitsstätte bereits für 5 Euro Stundenlohn kennen, amtlich zugelassene Schariagerichte bereichern den bis dato drögen Justizalltag, das Halal gekennzeichnete Warenangebot im nächsten Supermarkt steigt von Tag zu Tag, während – eine echte Chance für Machos – Frau Gemahlin den Wocheneinkauf endlich wieder in gebührlichem Abstand hinter dem starken Geschlecht herträgt – oder im übergriffigen Kölner Karneval Burka nebst Keuscheitsgürtel als Kostüm der Wahl entdeckt. Dass es noch zu kleinen sprachlichen Missverständnissen kommt – in Brüssel besorgten in der Sylvesternacht 2016 syrische Kieferchirurgen und Atomwissenschaftler die „Sprengung“ des größten Weihnachtsbaums der Stadt auf pyrotechnischem Wege – Schwamm drüber. Schliesslich begleiteten die Hobbygärtner ihr Husarenstück mit dem orientalischen Neujahrswunsch „Allahu Akbar“, zu deutsch „guten Rutsch ins Neue“. Europa und mit ihm Deutschland lernen dazu, neue Sitten und Gebräuche, es wird einfach „bunter“!
Ironie aus.

Was macht nun der, dem all das spanisch vorkommt, dem es am Ende gar zu bunt wird? Schließlich fühlen sich Umfragen zufolge immer weniger Deutsche von der stattfindenen Umwälzung beglückt oder gar „bereichert“. Sie machen das, wozu man sie erzogen hat und was sie in ihrem traurigen Dasein nie anders kannten: Sie unterzeichnen ihre Entmündigung, indem sie ihre „Stimme“ abgeben – an Abgeordnete, deren Kaufwert in Lobbyistenkreisen unter dem mancher Edelhure gehandelt wird. Sie schreiben anonyme Leserbriefe, die manchmal auch veröffentlicht werden. Oder treffen sich zu Demonstrationen, auf denen sie bis zum Einbruch der Dunkelheit entlang einer staatlich festgelegten Marschroute Plakate hochheben dürfen. Über die sich die Machthaber nebst „ihrer“ Politdarsteller gar köstlich amüsieren. Während die gleichfalls zugekaufte Journalistenmeute auf die demokratischen Protestler losgelassen wird. Wer glaubt, daß er auf diese Weise seine Lage bessert, der irrt gewaltig.

Wie also kommt man sonst aus dem WahnsinnsSystem heraus, wie lassen sich seine Kollateralschäden bereits heute minimieren, bevor die Verhältnisse noch schlimmer werden, bevor die Städte brennen und die unstemmbaren Kosten für Migration und Eurorettung in eine flächendeckende Enteignung, eine Währungsreform, münden? Wolfgang Eggert hat sich Jahre mit dieser Frage befasst. Er sagt: Wer Schaden von sich fernhalten und ein besseres, selbstbestimmtes Leben führen will, muss aussteigen. Muss raus aus Merkes Irrenhaus. Direkte Demokratie, gerechte Löhne, sicheres Geld, gewaltfreie Schulen, gelebte Identität, mehr Glück ist möglich. Aber nur, wenn man sich für eine eigene Kommunität entscheidet.

Kontakt zu Wolfgang Eggert: beimpropheten@hotmail.com

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