Stell Dir vor es sind Wahlen und keiner geht hin.

Andreas Popp im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.
Die gute Nachricht ist: Von „allen“ Wahlberechtigten haben nur 29 % Merkel gewählt, 71 % haben Merkel nicht gewählt. Trotzdem ist die Kanzlerdarstellerin nach BRD-Wahlrecht die große Wahlsiegerin, und die Entwicklung hierzulande wird sich weiter fortsetzen. Die Bundestagswahl habe wieder einmal klar gezeigt, daß die Nichtwähler der entscheidende Faktor seien. Nämlich der Faktor, daß alles so weiter geht wie bisher. Nichtwählen sei daher die schlechteste Alternative. Selber schuld, so die politisch korrekte Analyse, wenn es 17 Millionen Menschen verabsäumt haben, zur Wahl zu gehen. Sie setzten damit nicht ein Zeichen des Protestes, sondern es scheint ihnen egal zu sein, wie es weiter geht. Soweit der PC-Vorwurf an die Nichtwähler.

Doch wie sieht es wirklich aus?

Formal gibt es in der Bundesrepublik Deutschland ein aktives und ein passives Wahlrecht. Jeder Wahlberechtigte hat also das Recht, seine Stimme abzugeben und das Recht, sich selbst zur Wahl zu stellen

Entschieden werden die Wahlen dann aber durch diejenigen Medienkonzerne, denen es gelingt, bei der Wählermasse die gewünschte Meinung zu bilden. Die wichtigste Zielgruppe hierfür sind also die ca. 90 Prozent der Menschen, deren Urteilsfähigkeit im Modell der Gaußschen Normalverteilung dem Mittelmaß zugeordnet werden muß. Entsprechend steht auch heute bereits fest, dass die bei den Meinungsmachern beliebte Einheitspartei, die CDUCSUSPDFDPGrünenLinke – auch bekannt als Kapitalistische Einheitspartei Deutschlands (KED) – wohl wie üblich über 90 Prozent der Wählerstimmen erreichen wird.

Im sogenannten Wahlgang gibt es daher höchstens Chancen für kleine Veränderungen im System, jedoch keine Chancen für grundlegende Veränderungen am System. Geschickt deckt die KED praktisch alle Themen (abgesehen von der grundsätzlichen Systemfrage) ab. Ist man beispielsweise für oder gegen ein Tempolimit, für höhere oder niedrigere Steuern und so weiter – irgendeine Blockpartei findet sich immer, die die Wählerstimmen für die jeweilige Position einfängt.

In dieser bestehenden Ordnung muß begriffen werden, daß man sich bei der Medienmacht als Politikdarsteller seine Ressourcen erbetteln muß. Gerade die „alten Hasen“ der Politik verstehen dieses Spiel und verdrängen schnell die meist idealistischen Quereinsteiger, die sich im charakterlosen Intrigenspiel noch nicht auskennen. Dieses System wurde so perfektioniert, daß man selbst positive Begriffe ins Gegenteil verkehrt, und wer sich nicht daran hält, verstößt gegen die Political Correctness.

Wir erkennen im Ergebnis der veröffentlichten Meinung überdeutlich, warum eine direkte Pressezensur heute gar nicht mehr erforderlich ist. In einer Medienlandschaft, in der auch gutwillige Journalisten aus Angst um den Arbeitsplatz zur Political Correctness gezwungen sind, ist die Selbstzensur das effektivere Werkzeug.

Konkret: Die Tatsache, daß der „Europäische-Stabilitäts-Mechanismus“ (ESM) eingeführt und vom Bundesfinanzministerdarsteller Wolfgang Schäuble öffentlich forciert wurde, beweist einen verfassungsrechtlichen Verstoß. Herr Schäuble verfolgt völlig ungeniert das Ziel, die freiheitliche Grundordnung zu beeinträchtigen – oder um es noch klarer zu formulieren: zu beseitigen. Aus der Sicht von sogenannten Staatsbürgern im Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung interpretieren wir hier eine verfassungswidrige Partei CDU/CSU. Letztlich könnten alle Parteien, die dem ESM zustimmten, aus unserer Sicht als „verfassungswidrig“ eingestuft und somit verboten werden.

Fazit: Das bestehende Wahlsystem aber gibt alternativ denkenden Menschen real keine Chance, im Interesse der Bürger aktiv zu werden. Wirklich neue Sichtweisen und Erkenntnisse dürfen im existierenden Parteiensystem eben nicht diskutiert werden. Im Parteiensystem kommt nur nach oben, wer die Spielregeln der Finanz- und Medienmacht befolgt. Daher kostet es nur unnötige Energie, sich überhaupt mit Wahlen und Politikern zu befassen.

Den Wahlzettel ungültig zu machen, um seinem „Protest“ Ausdruck zu verleihen und evtl. einen geringen Einfluß auf die komplexe Parteienfinanzierung zu nehmen, dient wohl eher der persönlichen Genugtuung, die jedoch mental kontraproduktiv ist. Besser wäre es aus unserer Sicht, seine Aufmerksamkeit dem Wahlkampftheater und auch dem Wahlergebnis komplett zu entziehen. Erst dann befreit man seinen Geist und seine Kreativität von nutzlosen Gedanken über eine Politik, die ohnehin eine Etage höher in der Hierarchie der Macht festgelegt wird.

Websites:
http://www.wissensmanufaktur.net

Selbst-Befreiung durch freie Gemeinden – Wolfgang Eggert im NuoViso Talk

Politische Mitbestimmung
Gerechtere Löhne
Bessere, gewaltfreie Schulen
Mehr Gemeinschaft
Weniger Stress
Weniger Überwachung
Gelebtere Identität, echtere Werte
Mit einem Wort: mehr Glück

Jeder will´s, keiner kriegt´s – und alle warten auf diesen einzigen Politiker, der sich nach seiner Wahl noch an die Versprechungen erinnert, mit denen er Tage zuvor noch auf Stimmenfang gegangen war. Die sich aber immer wieder aufs neue als „Versprecher“ entpuppen, nachdem die Volks-Vertreter von den Lobby-Agenten ins einträgliche „Gebet“ genommen wurden. Was bei den Mauscheleien herauskommt ist bekannt und firmiert seit 1990 unter den Begriffen Liberalisierung und Globalisierung. Ein „alternativlos“ genanntes Patentrezept, das auf freie Fahrt für die crashbedrohte Finanz“industrie“ setzt. Turbo raus, damit es „allen besser“ geht, lautet der Slogan. Wieder einmal malen sich am Horizont Helmut Kohls „blühende Landschaften“ ab, nur diesmal in geradezu epischer Breite, in weltweitem Ausmass.

Damit der deutsche Michel auf dem Weg in das zugewiesene Paradies nicht ausser Puste gerät haben ihm die Elitenvertreter das Marschgepäck ein wenig erleichtert. Weg mit dem antiquierten Nationenbegriff, arrivederci Staatsvolk, fort mit der Pleitewährung D-Mark, wer braucht noch eine Bundesbank?! Alles hinderliche Hürden für die „Mobilität“, das Zauberwort der Globalisierer. Und so fliesst deutsches Steuergeld ohne lästiges Regulieren zur Bankenrettung nach Südeuropa, während sich Multis von dort unbürokratisch die begehrte Billig-Facharbeiterschaft in Millionenstärke ins Land holen können. Eine Chance für jeden: Der deutsche Beschäftigte lernt seine Arbeitsstätte bereits für 5 Euro Stundenlohn kennen, amtlich zugelassene Schariagerichte bereichern den bis dato drögen Justizalltag, das Halal gekennzeichnete Warenangebot im nächsten Supermarkt steigt von Tag zu Tag, während – eine echte Chance für Machos – Frau Gemahlin den Wocheneinkauf endlich wieder in gebührlichem Abstand hinter dem starken Geschlecht herträgt – oder im übergriffigen Kölner Karneval Burka nebst Keuscheitsgürtel als Kostüm der Wahl entdeckt. Dass es noch zu kleinen sprachlichen Missverständnissen kommt – in Brüssel besorgten in der Sylvesternacht 2016 syrische Kieferchirurgen und Atomwissenschaftler die „Sprengung“ des größten Weihnachtsbaums der Stadt auf pyrotechnischem Wege – Schwamm drüber. Schliesslich begleiteten die Hobbygärtner ihr Husarenstück mit dem orientalischen Neujahrswunsch „Allahu Akbar“, zu deutsch „guten Rutsch ins Neue“. Europa und mit ihm Deutschland lernen dazu, neue Sitten und Gebräuche, es wird einfach „bunter“!
Ironie aus.

Was macht nun der, dem all das spanisch vorkommt, dem es am Ende gar zu bunt wird? Schließlich fühlen sich Umfragen zufolge immer weniger Deutsche von der stattfindenen Umwälzung beglückt oder gar „bereichert“. Sie machen das, wozu man sie erzogen hat und was sie in ihrem traurigen Dasein nie anders kannten: Sie unterzeichnen ihre Entmündigung, indem sie ihre „Stimme“ abgeben – an Abgeordnete, deren Kaufwert in Lobbyistenkreisen unter dem mancher Edelhure gehandelt wird. Sie schreiben anonyme Leserbriefe, die manchmal auch veröffentlicht werden. Oder treffen sich zu Demonstrationen, auf denen sie bis zum Einbruch der Dunkelheit entlang einer staatlich festgelegten Marschroute Plakate hochheben dürfen. Über die sich die Machthaber nebst „ihrer“ Politdarsteller gar köstlich amüsieren. Während die gleichfalls zugekaufte Journalistenmeute auf die demokratischen Protestler losgelassen wird. Wer glaubt, daß er auf diese Weise seine Lage bessert, der irrt gewaltig.

Wie also kommt man sonst aus dem WahnsinnsSystem heraus, wie lassen sich seine Kollateralschäden bereits heute minimieren, bevor die Verhältnisse noch schlimmer werden, bevor die Städte brennen und die unstemmbaren Kosten für Migration und Eurorettung in eine flächendeckende Enteignung, eine Währungsreform, münden? Wolfgang Eggert hat sich Jahre mit dieser Frage befasst. Er sagt: Wer Schaden von sich fernhalten und ein besseres, selbstbestimmtes Leben führen will, muss aussteigen. Muss raus aus Merkes Irrenhaus. Direkte Demokratie, gerechte Löhne, sicheres Geld, gewaltfreie Schulen, gelebte Identität, mehr Glück ist möglich. Aber nur, wenn man sich für eine eigene Kommunität entscheidet.

Kontakt zu Wolfgang Eggert: beimpropheten@hotmail.com

Jean Ziegler auf dem blauen Sofa zu „Ändere die Welt!“ 14.03.15

Thorsten Jantschek unterhält sich mit Jean Ziegler über sein neues Buch „Ändere die Welt!“
Jean Ziegler hat mehrere Millionen Dollar Schulden. Er wurde verklagt von Politikern und Wirtschaftsmanagern, von Banken und Konzernen, weil er ihnen Korruption vorgeworfen hatte. Und er kämpft weiter.
Siehe bzw. höre auch: Sonntagsfragen vom 12.04.15, mit Gisela Steinhauer, bei WDR 2, als Podcast abrufbar.

Nina Hagen unzensiert (Infotainment Show)

Fernsehzuschauern ist sie nur als die durchgeknallte Rockröhre bekannt – doch so haben Sie Nina Hagen wahrscheinlich noch nicht gesehen. Am Vorabend zu ihrem 53. Geburtstag lud Nina Hagen verschiedene Talkgäste ein, um Themen anzusprechen, welche in den Massenmedien zu kurz kommen.

Frieder Wagner stellte seinen Film „Todesstaub“ vor und berichtete über Depleted Uranium Munition im Irak.
Wolfgang Eggert sprach über seine Recherchen zu messianischen Netzwerken und deren Einfluss auf Politik und Wirtschaft.
SPD Abgeordnete Sabine Brosowski und Marion Küpker berichteten über die zunehmende Radioaktivität aufgrund des falschen Umgangs mit der Kernspaltung. Ausserdem werden die in Deutschland gelagerten Atomwaffen der NATO thematisiert und wie Bundeswehrsoldaten diese in mögliche Einsatzgebiete transportieren müssten, sollte der Fall der Fälle eintreten.

NuoViso Filmproduktion war vor Ort und hat die Veranstaltung mitzeichnen dürfen. Herausgekommen ist eine Infotainment-Show bei der man noch viel lernen kann.

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